Das Konzept der „Neuen Arbeit“ von Frithjof Bergmann ist sicher eines der Ursprungskonzepte der Makerbewegung das vor ca. 30 Jahren entstanden ist. Auch wenn in diesem Konzept noch viele mehr drinnen steckt als das „Selbermachen“ hat es noch viele anderes (wichtige) Aspekte. Unter anderem den, dass es wichtig ist, endlich aus der Abhängigkeit der Lohnarbeit (zumindest teilweise) herauszukommen und endlich sein Geld mit Dinge zu verdienen, die einem auch Spaß machen. Dafür ist das „Maken“ eine sehr zentrale Tätigkeit dafür. In seinem Konzept soll das System der Lohnarbeit langsam in die Neue Arbeit überführt werden. Diese soll aus drei Teilen bestehen:

  • 1/3 Erwerbsarbeit,
  • 1/3 High-Tech-Self-Providing (Selbstversorgung) und smart consumption und
  • 1/3 Arbeit, die man wirklich, wirklich will.

Abgesehen von seiner Idee des „Personal Fabricators“, einem Vorläufer heutiger 3D-Drucker ist auch sein Konzept der Kooperation und Open Source eines, dass heute noch in der Maker Bewegung sehr aktuell ist.

Wer mehr darüber erfahren will, findet hier eine gute Zusammenfassung mit Video, Interview und Links: http://querform.at/highlights/neue-arbeit-neue-kultur-frithjof-bergmann-im-interview/

Oder man kauft sich gleich das Buch:

Frithjof Bergmann, Neue Arbeit, Neue Kultur. Arbor, Freiamt 2004 ISBN 978-3-924195-96-0

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